DER BROTSCHAFTER

Köstliche Weihnacht überall…

Lebkuchen und Kekse backen im Advent  gehört zu Weihnachten einfach dazu. Der Duft nach Keksen und weihnachtlichen Gewürzen lässt bei den Erwachsenen Erinnerungen an die eigene Kindheit wach werden und die Kinder lieben das Kneten, Walken und Ausstechen mit den Erwachsenen. Ich finde, Kekserl backen ist ein schönes Ritual um sich auf Weihnachten einzustimmen.

Aber woher kommt eigentlich der Brauch, in der Vorweihnachtszeit besondere Bäckereien zu backen?

Schon vor Christi Geburt erzeugten die Kelten Opferbrote aus Mehl und Honig, die zur Wintersonnenwende gebacken und auf Schnüren aufgehängt wurden. Sie sollten böse Geister vertreiben.  Im Mittelalter wurden zunächst in wohlhabenden Klöstern süße Brötchen mit wohlschmeckenden Gewürzen gebacken, um die Geburt Christi zu feiern. Erst viel später konnten sich auch die einfachen Bürger die teuren Zutaten wie Zucker, Honig und Gewürze leisten.

Der Brauch, süße Backwaren für das Weihnachtsfest zu backen, hat sich bis heute gehalten. Mittlerweile gibt es unzählige Rezepte an köstlichen Leckereien.

Auch in unserer Backstube backen wir besondere Backwaren zu Weihnachten. Dazu gehören das Kletzenbrot, Lebkuchen und natürlich auch eine feine Auswahl an Weihnachtskeksen.

Neben Vanillekipferl, Dotterstangerl und Makronen backen wir auch Walnuss-Ischler, die wir mit dunkler Schokoladencreme füllen.  Hier habe ich das Rezept für dich:)

Zutaten für die Kekse:

  • 190 g Weizenmehl Type 700
  • 150 g zimmerwarme Butter
  • 75 g Staubzucker gesiebt
  • 75 g geriebene Walnüsse
  • 1 Ei
  • eine Prise Salz

Mein Tipp: Du kannst statt Weizenmehl auch Dinkelmehl verwenden.

Zutaten für die Schokocreme:

  • 125 ml Schlagobers
  • 250 g dunkle Kuvertüre

So wird´s gemacht:

Rühre Mehl, weiche Butter, Zucker, Walnüsse Ei und Salz mit dem „Bischof“ (das Rührwerkzeug wird auch „Flachkneter“ genannt) in der Küchenmaschine zu einem homogenen Teig.

Mein Tipp: Die Butter muss unbedingt weich sein, damit sie sich mit den anderen Zutaten in der Küchenmaschine gut vermengt. Nimm sie deshalb früh genug aus dem Kühlschrank.

Anschließend den Teig mit den Händen zu einer kompakten Teigkugel formen und für einige Stunden  zugedeckt in den Kühlschrank geben.

Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auswalken und Kekse ausstechen.

Bei 180C° ca 10 Minuten backen.

Meine Tipps:

– Der kalte Teig aus dem Kühlschrank ist ziemlich fest und mürbe. Knete ihn kurz mit deinen Händen. Durch die Körperwärme wird er geschmeidig und lässt sich besser ausrollen. Am besten, du nimmst nicht gleich den ganzen Teig, sondern nur ein Stück davon.

– Streue vor dem Auswalken genügend Mehl auf die Arbeitsfläche damit der Teig nicht anklebt.

So machst du die  Schokocreme:
Den Schlagobers kurz aufkochen und vom Herd nehmen. Zerkleinerte Kuvertüre unterrühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. 

Die Creme bei Zimmertemperatur abkühlen lassen, damit sie etwas fester wird. Anschließend mit einem Spritzbeutel auf die Kekse dressieren und zusammensetzen.

Zum Schluss die Kekse mit Schokolade filieren. Dafür etwas Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, in kleine Spritzbeutel füllen und feine Schokofäden über die Kekse ziehen.

Mein Tipp: Schau´dir das Video an, hier siehst du wie meine Tochter Johanna schnell und unkompliziert ein Spritztütchen formt. Achte darauf, dass die Öffnung wirklich klein ist. So kannst du ganz feine Schokofäden über die Kekse ziehen.

Dein Brotschafter Martin Bräuer wünscht die viel Spaß beim Nachbacken!

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